Vorarbeiten für Radweg am Warburger Werkgraben beginnen
Am Freitag, den 19.12.2025, werden entlang des Wirtschaftsweges am Werkgraben im Bereich zwischen THW und Wasserwerk Baumfällarbeiten durchgeführt.
Diese finden in Vorbereitung auf die Arbeiten zum Ausbau des Weges zu einem Geh- und Radweg statt. Die Arbeiten dienen ebenso der Erhaltung der Verkehrssicherheit auf dieser Strecke.
Erhaltung der Verkehrssicherheit
Es werden kranke Bäume entnommen, sowie gezielt Baumpflanzungen freigestellt, um deren Wachstum und Vitalität zu fördern.
Am Freitag, den 19.12.2025, wird der Weg in diesem Abschnitt daher gesperrt sein. Die Benutzung ist aus Sicherheitsgründen untersagt.
Wegabschnitt gesperrt
Die Hansestadt Warburg bittet um Verständnis für etwaige Beeinträchtigungen.
Hintergrund:
Die Wege entlang von Diemel, Twiste und Werkgraben gehören zu den stark frequentierten Radverkehrsverbindungen im Stadtgebiet Warburg. Das haben nicht zuletzt Auswertungen von Frequenzdaten, welche während der letzten STADTRADELN-Zeiträume erfasst wurden, bestätigt.
Über dieses insgesamt etwa 3,5 km lange Wegenetz erreichen Radfahrerinnen und Radfahrer aus Richtung Germete oder Wormeln Ziele wie die Warburger Innenstadt, die Wohngebiete auf dem Hüffert oder am Stiepenwäldchen, die Diemelhütte und zukünftig auch das neue Waldbad und die Laurentiushöhe. Diese Wege sind daher auch im kommunalen Radverkehrskonzept der Hansestadt Warburg hinterlegt.
Stark genutzte Wege in schlechtem Zustand
Gleichzeitig befinden sich diese stark genutzten Wege abschnittsweise in einem schlechten baulichen Zustand. Dies erhöht die Unfallgefahr für alle Verkehrsteilnehmer.
Aus diesem Grund hat die Stadtverwaltung 2023 begonnen, zusammen mit Fachleuten einen Entwurf zum Neubau der in die Jahre gekommen Infrastrukturen zu entwickeln.
Große Bedeutung für den Alltagsradverkehr in Warburg
Aufgrund der großen alltäglichen Bedeutung für die Einwohnerinnen und Einwohner des Stadtgebiets und darüber hinaus, haben Bezirks-, Landes- und Bundesregierung gleichermaßen ihre Unterstützung für das Projekt bekundet. Das Projekt wurde zudem wegen seiner hohen Kosteneffizienz für die Förderung ausgewählt.
Am 12.09.2025 übergab NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer den Förderbescheid für das Projekt. Aus dem Sonderprogramm Stadt und Land des Bundes fließen über die Förderrichtlinie Nahmobilität NRW insgesamt 1,38 Millionen Euro in das Projekt mit veranschlagten Gesamtkosten in Höhe von 1,73 Millionen Euro.
Offizieller Baustart im kommenden Jahr
Der offizielle Baustart ist für kommendes Jahr geplant. Bis Ende 2027 soll die Maßnahme abgeschlossen sein.